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Die Geschichte

Ymizinisdorf
1120 erste Erwähnung

Der Ort Inzersdorf, erwähnt 1120 als Ymizinisdorf, war eine der ältesten Pfarren Wiens. Viele Wiener wanderten zum Sonntagsgottesdienst nach Inzersdorf - im Grünen außerhalb der Stadt gelegen.

Inzersdorfer - Geschichte - Ymizinisdorf

Die erste Fabrik
um 1870

Ignaz Eisler und Adalmar von Breden richteten um das Jahr 1870 im ehemaligen Meierhof eine Fabrik zur Herstellung von Konserven und Suppenextrakten ein. Schon wenige Jahre danach durfte die Firma den Namen "k.k. ausschließlich privilegierte Conserven- und Suppenextrakt-Fabrik Ig. Eisler & Comp." führen.

Inzersdorfer - Geschichte - Die erste Fabrik

Armeeversorgung
Versorgung der k.k Armee

Die Leistungsfähigkeit der Konservenfabrik wurde auch für die Versorgung der k.k. Armee genutzt, so wurden 1878 anlässlich der Okkupation Bosniens während weniger Monate Millionen Fleischkonserven und Suppenextraktportionen erzeugt. Die Leerdosen wurden im gleichen Objekt hergestellt, und angeschlossen war anfänglich auch noch eine Patronenhülsen- und Schirmgestellfabrik.

Inzersdorfer - Geschichte - Armeeversorgung

Expansion um 1900
weltweite Produktion

Um die Jahrhundertwende ging das Unternehmen in den Alleinbesitz des Präsidenten der Anglobank Ltd. London-Wien Bernhard Wetzler über und nahm im Rahmen dessen großen Konzerns weiteren Aufschwung. Neben der Stammfabrik in Inzersdorf hatte der Konzern Fabriken in Bruckneudorf, Krakau, Przemysl, Radon (Polen), Triest-Barcola (Italien), Kecskemét (Ungarn), Barcelona, Braunschweig und Antwerpen.

Inzersdorfer - Geschichte - Expansion um 1900

Zusammenbruch
1918

Nach dem Zusammenbruch der Monarchie 1918 fiel auch der Konzern auseinander. In Österreich blieb nur das Stammwerk in Inzersdorf erhalten. Die schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse im neuen kleinen Wirtschaftsraum machten eine Erweiterung der Produktion auf Teigwaren und Marmelade notwendig. Trotzdem kam es zu finanziellen Schwierigkeiten und wechselnden Besitzverhältnissen.

Inzersdorfer - Geschichte - Zusammenbruch

Neue Eigentümer
1939

1939 wurde die Firma von Kommerzialrat Hermann Voith und seiner Schwester Else Pecher gekauft. Im Zweiten Weltkrieg arbeitete der Betrieb zur militärischen Versorgung auf Hochtouren. Mit Kriegsende erfolgte der nächste Absturz: Zuerst von der hungernden Bevölkerung geplündert, dann von der Roten Armee beschlagnahmt, finden sich nach deren Abzug Ende 1947 fast nur noch leere Mauern.

Inzersdorfer - Geschichte - Neue Eigentümer

Wiederaufbau
1950 - 1970 Produktion verzehnfacht

Der langsame Wiederaufbau ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel war mühsam. Das Ziel, haltbare Lebensmittel als Markenartikel für Haushalt und Gastronomie herzustellen, wurde durch die Reise- und Campingwelle unterstützt. Basis war immer mehr das Vertrauen der österreichischen Verbraucher in Qualität und Preiswürdigkeit von Artikeln der Marke Inzersdorfer. Von 1950 - 1970 wurde die Produktion verzehnfacht.

Inzersdorfer - Geschichte - Wiederaufbau

Zweite Generation
der Geschäftsführer

In zweiter Generation sind Brigitte Ebbs, KR Ing. Martin Pecher (bis 1988 Geschäftsführer und langjähriger Vorsteher des Fachverbands der österreichischen Lebensmittelindustrie), Dr. Konrad Pecher (bis 1991 Geschäftsführer) und Dr. Günter Voith (bis 2000 Geschäftsführer) zu je einem Viertel Gesellschafter der Firma. Von 1953 bis 1984 hatte auch der Fleischfachmann Rudolf Manderla einen wichtigen Anteil an der Entwicklung des Betriebs.

Inzersdorfer - Geschichte - Zweite Generation

Neuer Eigentümer
2003

Inzersdorfer bleibt in österreichischer Hand. Der neue Eigentümer ist der oberösterreichische Markenartikel -konzern Vivatis. Vivatis hat sich gegen starke Konkurrenten durchgesetzt und übernimmt Inzersdorfer zu 100 Prozent.

Inzersdorfer - Geschichte - Neuer Eigentümer


 
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